Großeinsatz in der Bahnhofstraße

Frau drohte Notruf zufolge in Wohn- und Geschäftshaus mit einem Messer

Dieses Haus in der Bahnhofstraße wurde am vergangenen Donnerstag zum Schauplatz eines vermeintlichen Familiendramas, ausgelöst von eine psychisch erkrankten Frau.

Großeinsatz von Polizeikräften am vergangenen Donnerstag in der Bahnhofstraße: Die Information aus einem eingegangenen Notruf, dass im Obergeschoss eines Wohn- und Geschäftshauses eine mit einem Messer bewaffnete Frau damit drohe, ihrem fünfjährigen Sohn und sich selbst etwas anzutun, löste gegen 13 Uhr einen martialisch wirkenden Auflauf von Polizeibeamten aus dem Main-Taunus-Kreis sowie und einer Spezialeinheit der Hessischen Polizei aus.

Zumindest im Nachhinein wollten Bedrohungslage und Aufgebot der Einsatzkräfte inklusive Scharfschützen in Position nicht recht zusammenpassen. Denn laut einem Zeitungsbericht hatten alle Personen außer der 28-Jährigen die Wohnung bereits verlassen, als die Kräfte sich immer noch auf deren Stürmung vorbereiteten. Schließlich ließ sich die psychisch erkrankte Frau in der Wohnung widerstandslos festnehmen. Sie wurde in eine Klinik gebracht, niemand wurde verletzt.

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