Ein Wechselbad der Gefühle erlebten die Jugendmannschaften des Ball-Sport-Club Flörsheim am vergangenen Spieltag. Während die J19 in einer hochdramatischen Bezirksklassen-Partie einen Punkt rettete, mussten sich die jüngeren Teams der starken Konkurrenz geschlagen geben.
J19: Nervenschlacht endet Unentschieden
In der Bezirksklasse lieferten sich die Flörsheimer Jugend 19 und der TSV Bleidenstadt ein Duell auf Augenhöhe, das nach über zwei Stunden Spielzeit leistungsgerecht mit einem 5:5 endete. Bereits das Eingangsdoppel ließ den Abend vorahnen. Nico Seewald und Leon Weber bewiesen beim 11:9 im Entscheidungssatz eiserne Nerven.
In den Einzeln glänzte besonders Leo Richter, der gegen seinen Gegner einen souveränen 3:0-Sieg einfuhr. Den wohl spektakulärsten Comeback-Sieg des Tages feierte Leon Weber, der bereits mit 0:2 Sätzen zurücklag, das Spiel aber mit enormer Moral noch drehte (11:3, 11:7, 11:6). Den wichtigen fünften Punkt zum Unentschieden steuerte Nico Seewald bei, der dem jungen Bleidenstädter im Schnelldurchgang keine Chance ließ.
J15: Kriftel eine Nummer zu groß
Weniger Fortune hatte die Tischtennisspieler des BSC der J15 gegen die dritte Garde des TuS Kriftel. Beim 3:7 hielten die Flörsheimer zwar phasenweise gut mit, verloren jedoch beide Eingangsdoppel glatt. In den Einzeln zeigten sich Mark Müller und Marlon Seewald kampfstark und punkteten jeweils in vier Sätzen. Den spannendsten Sieg des Spiels verbuchte Leo Reinhardt, der über die volle Distanz ging und im fünften Satz mit 11:5 die Oberhand behielt. Am Ende reichten diese drei Einzelsiege jedoch nicht aus, um die Punkte in Flörsheim zu behalten.
J13: Schmidt und Elsenheimer punkten
Für die jüngsten BSC-Akteure gab es in Kriftel eine 2:8-Niederlage. Die Partie war knapper, als es scheint. Sophia Schmidt bewies gegen den jungen Spieler aus Kriftel großen Kampfgeist und siegte knapp mit 11:9 im fünften Satz. Auch Elias Elsenheimer zeigte eine starke Leistung und bezwang seinen Gegner mit 3:1 Sätzen. In den weiteren Partien fehlte oft das nötige Quäntchen Glück, so musste sich Sophia Schmidt in ihrem zweiten Einzel erst im Entscheidungssatz geschlagen geben.
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