Sternsinger von Rathausspitze herzlich empfangen

Motto 2026 „Schule statt Fabrik“ - 3.700 Euro kommen Kampf gegen Kinderarbeit zugute

Der Erste Beigeordnete Martin Mohr und Bürgermeister Christian Seitz empfingen am Montag die Sternsingerinnen und Sternsinger der katholischen Pfarrei St. Elisabeth Hofheim-Kriftel-Eppstein.
Der Erste Beigeordnete Martin Mohr und Bürgermeister Christian Seitz empfingen am Montag die Sternsingerinnen und Sternsinger der katholischen Pfarrei St. Elisabeth Hofheim-Kriftel-Eppstein.

hb/mpk

Kinder aus der katholischen Pfarrei St. Elisabeth Hofheim-Kriftel-Eppstein haben am Montag als Sternsingerinnen und Sternsinger dem Krifteler Rat- und Bürgerhaus einen Besuch abgestattet. Das ist Tradition in Kriftel. Bürgermeister Christian Seitz und der Erste Beigeordnete Martin Mohr empfingen diesmal Ella, Madeleine, Julian und Samuel, die verkleidet als Sternträger, Caspar, Balthasar und Melchior einen Aufkleber mit den Buchstaben „CMB“ mit der Jahreszahl über die Eingangstür klebten. Das bedeutet: „Christus mansionem benedicat“, übersetzt „Christus segne dieses Haus“. Die Kinder nahmen eine Geldspende der Gemeinde und Süßigkeiten entgegen.

In Kriftel sind die Sternsinger jedes Jahr am letzten Ferienwochenende unterwegs. Dieses Mal waren an zwei Tagen drei Gruppen unterwegs, die insgesamt 83 Besuche in der Gemeinde machten. Sie freuten sich über die Spendenfreude, die in Kriftel auch dieses Jahr groß war: Beeindruckende 3.700 Euro für den guten Zweck der Sternsinger-Aktion kamen allein in der Obstbaugemeinde zusammen. Am Montag besuchten die Sternsinger nicht nur das Rathaus, sondern auch die Kitas Vogelnest, St. Vitus und St. Elisabeth.

Eröffnung der 68. Aktion Dreikönigssingen in Freiburg

„Wir wollen Segen bringen, Segen sein“ schallte es am Dienstag, 30. Dezember, lautstark über den Platz der Alten Synagoge in der Freiburger Innenstadt. Rund 1.000 Sternsingerinnen und Sternsinger und ihre 200 Begleitenden riefen bei der bundesweiten Eröffnung der 68. Aktion Dreikönigssingen ihren Slogan in den Freiburger Himmel und machten deutlich, warum sie in den kommenden Tagen unterwegs sein werden. „Als Königinnen und Könige setzt ihr euch dafür ein, dass Kinder, denen es nicht so gut geht, in einer besseren Welt aufwachsen können. Ihr macht euch dafür stark, dass Kinder nicht mehr arbeiten müssen, sondern zur Schule gehen und ihre Potenziale entfalten können“, sagte Erzbischof Stephan Burger, der sich über den Aktionsauftakt in seinem Erzbistum freute. „Die von euch gesammelten Spenden bewirken so viel Gutes. Darum möchte ich euch von ganzem Herzen Danke sagen – für euer Engagement und eure Solidarität. Ihr bringt Freude und Licht in die Häuser, die ihr besucht. Ihr bringt den Segen und seid ein Segen für viele Mädchen und Jungen in aller Welt.“

108 Königinnen und Könige zu Gast im Kanzleramt

Bundeskanzler Friedrich Merz empfing am Dienstag, 6. Januar, erstmals in seiner Amtszeit die Sternsingerinnen und Sternsinger im Bundeskanzleramt. 108 Königinnen und Könige, jeweils vier Kinder und Jugendliche aus allen 27 deutschen Bistümern, kamen nach Berlin und vertraten dort die engagierten Mädchen und Jungen, die sich um den Jahreswechsel bundesweit an der 68. Aktion Dreikönigssingen beteiligen.

Seit 1984 bringen die Sternsingerinnen und Sternsinger zum Jahresbeginn ihren Segen „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ ins Bundeskanzleramt. Aus allen Himmelsrichtungen reisen sie in ihren prächtigen Gewändern, mit ihren goldenen Sternen und glänzenden Kronen in die Bundeshauptstadt.

Mehr als 1,4 Milliarden Euro seit dem Aktionsstart 1959

„Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ lautet das Motto der 68. Aktion Dreikönigssingen. Die Aktion bringt den Sternsingerinnen und Sternsingern das Thema Kinderarbeit näher und zeigt, wie wichtig die Kinderrechte auf Schutz und Bildung sind. Das Dreikönigssingen 2026 ermutigt die Sternsingerinnen und Sternsinger sowie ihre Begleitenden, sich gegen Kinderarbeit einzusetzen und eine gerechtere Welt zu gestalten. Seit dem Start der Aktion 1959 kamen beim Dreikönigssingen insgesamt mehr als 1,4 Milliarden Euro zusammen, mit denen Projekte für benachteiligte und Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa gefördert wurden. Mit den Mitteln aus der deutschlandweiten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder werden Projekte in den Bereichen Bildung, Ernährung, Gesundheit, Kinderschutz, Nothilfe, pastorale Aufgaben und soziale Integration unterstützt. Bundesweite Träger sind das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).

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