Mit bekannten Melodien und viel Gespür für ihr Publikum hat Britta Kluin in der Seniorenresidenz Eduard Schwerzel an der Dalbergstraße für einen musikalischen Nachmittag gesorgt. Bei einem Schlagerkonzert am Dienstagnachmittag mit Gitarre und Gesang nahm sie rund 25 Bewohnerinnen und Bewohner mit auf eine Reise durch mehrere Jahrzehnte deutscher Musikgeschichte – zum Mitsingen, Mitklatschen und Erinnern.
Auf dem Programm standen Klassiker wie „Rote Rosen“ von Freddy Breck, „Ich will keine Schokolade“ von Trude Herr, „Mit 17 hat man noch Träume“ von Peggy March oder „Marmor, Stein und Eisen bricht“ von Drafi Deutscher. Auch internationale Titel wie „Hello Mary Lou“, bekannt durch Ricky Nelson, fehlten nicht. Die Lieder waren vielen Gästen noch bestens vertraut: Manche sangen leise mit, andere stimmten kräftig ein, wieder andere ließen sich einfach von den Melodien tragen. Spätestens bei „Das bisschen Haushalt“ von Johanna von Koczian wippte so mancher Fuß im Takt.
Das rund einstündige Konzert entwickelte schnell eine eigene Dynamik. Einige Seniorinnen und Senioren ließen sich sogar zum Tanzen animieren, unterstützt von FSJ-Mitarbeiterin Aurelie Kardos, die einige Bewohner beim Mitmachen begleitete. Die Atmosphäre war gelöst, heiter und von vielen persönlichen Momenten geprägt.
Für Britta Kluin war der Auftritt mehr als ein gewöhnliches Konzert. Die Musikerin war früher selbst in der Pflege tätig und hat bis heute einen engen Bezug zu Einrichtungen wie der Seniorenresidenz. „Mir geht es darum, den Menschen eine gute Zeit zu bereiten“, sagte sie am Rande der Veranstaltung und ergänzte: „Wenn ich nach so einem Nachmittag beseelt und glücklich nach Hause gehe, dann weiß ich, dass sich der Einsatz gelohnt hat.“
Neben ihren musikalischen Auftritten engagiert sich Kluin seit vielen Jahren auch im Bereich Tanz und Bewegung. Nach der Winterpause startet der Erlebnis-Tanzkreis wieder ins neue Jahr. Getanzt wird im 14-tägigen Rhythmus, jeweils mittwochs von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr im Gemeindezentrum St. Josef an der Kapellenstraße/Ecke Kolpingstraße. Der älteste Teilnehmer ist derzeit 95 Jahre alt – ein Beispiel dafür, dass Bewegung und Gemeinschaft keine Frage des Alters sind.
Die Termine im ersten Halbjahr 2026 sind der 21. Januar, 4. und 18. Februar, 4. und 18. März, 1., 15. und 29. April, 13. und 27. Mai sowie der 10. und 24. Juni. Vorkenntnisse oder ein Tanzpartner sind nicht erforderlich. Auf dem Programm stehen Tänze aus aller Welt, darunter Kreis-, Paar- und Blocktänze und im Mittelpunkt stehen die Freude an der Bewegung, das Miteinander und Tanzen ohne Leistungsdruck – Aspekte, die Beweglichkeit, Gleichgewicht und Konzentration fördern und zugleich soziale Kontakte stärken.
Weitere Informationen gibt es bei Britta Kluin, Telefon 06145/8174, E-Mail Britta.Kluin[at]icloud[dot]com.


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