Vor 25 Jahren

Freitag, 6. Juni 1986

Schwere Zeiten für Raucher

HATTERSHEIM - Die Raucher im Hattersheimer Stadtparlament gehen schweren Zeiten entgegen.

Der Abgeordnete der Grünen, Reinhard Odey, beantragte nämlich, während der Sitzung des Parlaments auf die geliebte Gewohnheit zu verzichten. Die stellvertretende Stadtverordnetenvorsteherin Silvia Maeder meinte dazu, man müsse dies durchaus bedenken und schloss nicht aus, dass bei zukünftigen Sitzungen ein Rauchverbot erlassen werde. Wie allerdings einige Stadtverordnete die „rauchfreie Zeit“ überstehen werden, bleibt dahingestellt. Die Diskussion darüber, ob Qualm oder nicht, wird demnächst mit Sicherheit zu heftigen Debatten über Schutz der Minderheiten oder Einschränkung der persönlichen Freiheit führen. Auch für die Berichterstatter dürfte diese Zeit dann recht schwierig zu überstehen sein, gehören sie doch auch in der Mehrzahl zur „qualmenden Zunft“ und können oft nur mit Hilfe der Zigarette die überaus heftigen Debatten in den Stadtparlamenten überstehen. Bleibt die Hoffnung auf einen vernünftigen Kompromiss, doch wie der aussehen soll, weiß so recht wohl niemand. Vielleicht war für die Feinde des blauen Dunstes lediglich die tief hängende Decke im neuen Feuerwehrhaus in der Schulstraße, in dem die jüngste Sitzung des Stadtparlaments stattfand, der Anlass zum Ärgernis, die den Rauch an der Verteilung hinderte. Zurückgekehrt in die Räumlichkeiten der Stadthalle, die dem Qualm mehr Durchzugsmöglichkeiten bietet, wird der Antrag von Reinhard Odey eventuell zurückgenommen. Die Raucher wären dankbar.

 

Montag, 16. Juni/Dienstag, 24. Juni/Dienstag, 1. Juli 1986

Chronik des FC Germania Okriftel zum 75-jährigen Jubiläum: Die Gründerjahre

Drei Jahre nachdem in London im Rahmen der Olympischen Spiele der Fußballsport erstmals so recht ins internationale Rampenlicht getreten war, treffen im Jahr 1911 in Okriftel sechs junge Fußballfans zusammen, um auch in ihrer Gemeinde einen Fußballclub ins Leben zu rufen. Der FC Germania ist geboren. Zu sechst werden die ersten Kickversuche auf einer Wiese am Main unternommen, nachdem unter einigen Entbehrungen ein Lederfußball vom kargen Taschengeld abgespart war. Ansonsten gibt es jedoch Probleme über Probleme. Fußball ist zu Beginn unseres Jahrhunderts - heutzutage unvorstellbar - in Deutschland alles andere als beliebt. Kirche, Obrigkeit und nicht zuletzt die Turnerschaft ist gegen den neuen Sport, und die konservativen Dörfler wettern gegen die Verrückten mit den „nackten Beinen“.

12 Zebras kämpfen um Anerkennung

Doch schon im November 1911 hat sich die Zahl der Fußballfreunde verdoppelt. Im Gasthaus „Zum Taunus“ kommen 12 Germanen zur ersten Mitgliederversammlung des neuen Vereins. Als Spielkleidung werden schwarzweiß-quergestreifte Trikots und weiße Hosen festgelegt. Fortan werden die Okrifteler Fußballer von ihren Mitbürgern als „Zebras“ verhöhnt und belacht. Ein erstes Wettspiel auf der Mainwiese gegen die Mannen von Viktoria Sindlingen wird unter dem Gelächter und Gespött der fußballfeindlichen Okrifteler verloren. 1912, in Stockholm wird England zum zweiten Mal Fußball-Olympiasieger, übernimmt Karl Beck die Geschicke des jungen Vereins. Ihm gelingt es, die Okrifteler Gemeindeväter von der Notwendigkeit eines Sportplatzes zu überzeugen. Am Mainufer werden feste Tore aufgestellt und eine Holzumzäunung errichtet. Im Mai 1913 wagen es die Germanen, mit einem großen Fußballturnier mit leichtathletischem Rahmenprogramm an die Öffentlichkeit zu treten. Die Geschäftswelt hatte offenbar zuerst die Zukunft des Fußballs erkannt und unterstützte die Germania großzügig, allen voran Fabrikant Philipp Offenheimer.

Die Germanen erobern Okriftel

Nach und nach fanden schließlich auch die älteren Okrifteler Interesse am Fußballsport, und die Germania konnte sich mehr und mehr im Leben der dörflichen Gemeinde etablieren. Mittlerweile gab es einen geregelten Spielbetrieb, die Mannschaftsstärke war von sechs auf die heute bekannten elf Spieler angewachsen, und der Mitgliederstand des Fußballclubs wuchs ständig. Die stete Aufwärtsentwicklung wird jäh durch den Ersten Weltkrieg gebremst, doch schon 1919 werden die Rundenspiele wieder aufgenommen, und ein Jahr später kann mit dem Aufstieg in die A-Klasse der erste sportliche Erfolg gefeiert werden. In Europa wird 1927 mit dem Mitropa-Cup der Vorläufer des heutigen Millionenspiels Euro-Cup ins Leben gerufen. Deutsche Clubmannschaften sind derzeit noch nicht dabei. Die Germania zählt jetzt über 100 Mitglieder und kann mit Stolz auf ihre zwei Jugendmannschaften verweisen. Vereinsvorsitzender ist nun der populäre Spieler Max Krump, der sich mit viel Engagement für einen neuen Sportplatz einsetzt. Das alte Spielfeld am Main litt allzu oft unter Hochwasser und bremste die fußballerischen Aktivitäten der Germanen immer wieder gleich für mehrere Wochen. Trotz des Fehlens jeglicher Unterstützung durch die Behörden kann die Germania am 4. August 1929 auf einem von der Kirche gepachteten Gelände an der Hattersheimer Straße ihren eigenen Sportplatz einweihen. Drei Tage lang wird gefeiert, und ganz Okriftel ist auf den Beinen, längst hatte der Fußball unaufhaltsam begonnen, die Herzen der Okrifteler, der Deutschen, ja der Welt, zu erobern.

Schock in Mammolshain

Erster Weltmeister der Fußballgeschichte wird 1930 in Montevideo das Team von Uruguay vor den Argentiniern. Der Germania gelingt der Aufstieg in die Kreisliga West-Main. Nur zwei Jahre später glückt auch dort die Meisterschaft. In einer dramatischen Aufstiegsrunde scheitern die Germanen erst mit einem l:2 in einem Entscheidungsspiel gegen den VfB Friedberg am Eintritt in die seinerzeit höchste deutsche Fußballklasse. Am 30. Oktober 1932 schien die sportliche Aufwärtsentwicklung des FC Germania jäh zu Ende. Mit Entsetzen müssen die Okrifteler von einem schweren Autounfall erfahren, den die gesamte erste Mannschaft des Vereins auf dem Weg zum Auswärtsspiel in Mammolshain ereilt. Ein Todesopfer ist zu beklagen, und die meisten Aktiven, darunter auch der heutige Germania-Ehrenvorsitzende Franz Winkler, verbringen Wochen im Krankenhaus. Die Fußballfunktionäre beweisen Verständnis und setzen die Verbandsspiele der Okrifteler für mehrere Wochen aus, bis die Germanen wieder eine komplette spielstarke Elf auf die Beine bringen. Durch eine Neueinteilung der Bezirke spielt der FC Germania jetzt in der Spielgruppe Rheinhessen. Traditionsvereine wie der SV Wiesbaden, Mainz 05 und Hassia Bingen, oft mit Nationalspielern in der Mannschaft, sind jetzt die Gegner. Doch auch in diesem illustren Kreis können die Germanen stets einen guten Tabellenplatz behaupten.

Gewinn des Hessenpokals

Die Rückennummern - heute eine Selbstverständlichkeit auf allen Fußballplätzen - erleben 1933 im englischen Cupfinale im legendären Wembleystadion ihre Weltpremiere. Die Spieler vom FC Everton tragen die Nummern l bis 11, die Gegner aus Manchester die 12 bis 22. Zu dieser Zeit verpflichteten die Okrifteler Fußaller erstmals einen Trainer. H. Treiber aus Unterliederbach übernimmt die Trainingsarbeit an der Hattersheimer Straße und sorgt fast ein Jahrzehnt für Erfolge auf allen Ebenen. In Italien werden die zweiten Weltmeisterschaften ausgespielt. Diesmal triumphieren die Europäer. Gastgeber Italien holt den Titel vor der Tschechoslowakei. Die Deutschen werden bei der ersten WM-Teilnahme Dritter durch einen Sieg über Österreich.

Gleichschaltung und Wahnsinn

Während 1938 die Italiener in Paris ihren Weltmeistertitel erfolgreich verteidigen, scheint in Okriftel die junge Geschichte der Germania bereits zu Ende. Die Nationalsozialisten haben mit ihrer Gleichschaltungspolitik für den Zusammenschluss von Fußballern und Turnern gesorgt. Aus dem FCG und dem TVO wird der „Verein für Leibesübungen Okriftel“. Der furchtbarste Krieg der Menschheitsgeschichte wirft seine Schatten voraus. Viele Fußballer werden Soldaten oder rücken zum Arbeitseinsatz ein. Doch noch bis 1942 wird weiter Fußball gespielt. Dann regiert nur noch der Wahnsinn des Hitler-Regimes. Die Germania muss ihr Sportgelände als Lagerplatz zur Verfügung stellen, aber die jungen Männer, die Fußball spielen könnten, sind ohnehin längst an der Front.

Traurige Bilanz und Wiedergeburt

1945, die Stunde Null, nicht nur für den Fußball. Deutschland wird von der FIFA ausgeschlossen. Jeglicher Spielverkehr mit deutschen Mannschaften wird untersagt. Die Okrifteler Germania muss eine traurige Bilanz ziehen: 51 Fußballkameraden sind nicht aus dem Zweiten Weltkrieg zurückgekehrt; 34 Tote und 17 Vermisste sind leider zu beklagen. Doch das Leben geht weiter, auch oder gerade im Sport. Schon im Herbst 1945 wird bei den Amerikanern die Genehmigung zur Aufnahme des Sportbetriebs eingeholt. Noch geht es gemeinsam mit den Turnern weiter, jetzt unter den Namen „Sportgemeinschaft Okriftel“, Vorsitzender ist der verdiente Germane Max Krump. Gespielt wird zunächst auf dem Betriebssportplatz der Cellulosefabrik, und schon 1945/46 wird auf Anhieb die A-Klassenmeisterschaft nach Okriftel geholt. Die Aufstiegsspiele gegen renommierte Gegner kommen für die junge Elf zu früh, und man spielt weiter in der A-Klasse. Im Juni 1948 schlägt die zweite Geburtsstunde des FC Germania. Ab der Saison 1948/49 können die Okrifteler Fußballer endlich wieder unter ihrem alten Namen antreten. Erfolge bleiben nicht aus. Während sich die Germania im Frühjahr 1949 noch in einem Entscheidungsspiel vor der Rekordkulisse von 4000 Zuschauern an der Hattersheimer Straße dem Namensvetter aus Schwanheim beugen muss, gelingt 1951 mit einem imponierenden 12-Punkte-Vorsprung der Aufstieg in die Bezirksliga.

Jahre des Erfolgs

Der deutsche Fußball ist zunächst noch immer vom internationalen Geschehen ausgeschlossen. In Abwesenheit der DFB-Elf wird Uruguay in Rio de Janeiro vor 200.000 Zuschauern Weltmeister des Jahres 1950 vor Gastgeber Brasilien. Langsam passt sich der Fußball dem beginnenden Fernsehzeitalter an. Die bis dahin braune Lederkugel weicht mit Genehmigung der FIFA einem TV-gerechten weißen Spielball. Im Endspiel um die fünfte Weltmeisterschaft im Berner Wankdorfstadion holt Deutschland am 4. Juli 1954 erstmals die höchste Fußballkrone durch einen 3:2-Sieg über die hoch favorisierten Ungarn. Ganz Deutschland scheint im Fußballtaumel. Auch die Germania schwimmt auf der Erfolgswelle. In Pokalspielen werden mehrfach klassenhöhere Gegner besiegt. Begehrte Trophäen, wie der Sarotti- oder Glanzstoffpokal werden geholt. Mit der Verpflichtung des Ex-FSVlers Erich Trapp als Spieler und Trainer gelingt dem Verein ein Glücksgriff. Die Spielstärke der Germania steigt ständig. Die Führung des Vereins hatte nach dem Rücktritt von Max Krump aus gesundheitlichen Grünen Willy Scholz übernommen. Unter seiner Führung wird besonders die Jugendarbeit forciert, gleich sechs Mannschaften spielen für den FCG.

Die neugegründete UEFA ruft 1955 den Europapokal der Landesmeister ins Leben. In England werden die ersten Flutlichtspiele ausgetragen. Erster Cupsieger wird am 12. Juni 1956 Real Madrid. Beim ersten WM-Titel der Brasilianer im Jahr 1958 in Schweden geht der Stern des gerade 17jährigen Edson Arantes do Nasciemento, genannte Pele, auf. Die Saison 1958/59 bringt Germania Okriftel den größten Erfolg der Vereinsgeschichte. An einem schönen Juni-Samstag des Jahres 1959 wird in Gießen Germania Marburg mit 4:2 Toren besiegt. Die Okrifteler Fußballer sind Hessenpokalsieger! Vorher hatte es einige Wachablösungen an der Vereinsspitze gegeben. Nach Johann Loos und Erwin Bulla führt im Jahr des großen Erfolgs Willi German die Vereinsgeschicke.

Niedergang und Aufstieg

Die Germania bleibt Anfang der sechziger Jahre weiter erfolgreich. 1961 wird der 5. Platz in der 2. Amateurliga, Gruppe West, erreicht. Auch die Jugendmannschaften können gute Platzierungen erzielen. Die Brasilianer verteidigen 1962 in Chile erfolgreich den Welttitel, 1966 wird Gastgeber England nach einem dramatischen Endspiel gegen die deutsche Mannschaft das erste und einzige Mal in der Geschichte des Fußball-Mutterlands Weltmeister. In Okriftel beginnt ein unaufhaltsamer sportlicher Niedergang. Die einst so gefürchtete Bezirksklassenmannschaft hat sich zu plötzlich verjüngt, häufige Wechsel in der Vorstandsspitze bringen Unruhe in den Verein, und der Umzug der Germania auf den ungewohnten Hartplatz im neuen Sportgelände am Wäldchen bringt weitere Probleme. So war der Abstieg der traditionsreichen Okrifteler Germania bis in die unterste Amateurklasse praktisch vorprogrammiert. 1967 spielt der Verein erstmals in der B-Klasse. Die Mannschaft fällt total auseinander, und die Germania muss wohl die dunkelsten Stunden in ihrer Vereinsgeschichte überwinden.

Mit der Jugend zum Erfolg

Der Verein tut das einzig richtige und setzt auf die Jüngsten. Die D- und C-Jugend feiert große Erfolge. 1970 wird die Germania-D-Jugend Kreismeister auf dem Feld und in der Halle, der höchste Titel in dieser Altersklasse. Aus der Germania-Jugend gehen die später als Profis erfolgreichen Dieter Hochheimer und Wolfgang Trapp hervor, die beide Deutschland international in der Schüler-Nationalmannschaft vertreten. In Mexico wird Brasilien 1970 zum dritten Mal Weltmeister und gewinnt damit endgültig den von Jules Rinet gestifteten „Copa del Mundo“. Gerd Müller wird gefeierter Torschützenkönig dieser Weltmeisterschaft. Im gleichen Jahr übernimmt in Okriftel Heinz Willy Regenbogen die Leitung der Germania. Sein Einsatz und großes persönliches Engagement, die Rückkehr von Spielern zum Verein und nicht zuletzt eine erfolgreiche Jugendarbeit machen Hoffnung für die Zukunft. Bei den WM-Titelkämpfen 1974 in Deutschland und 1978 in Argentinien siegen die Mannschaften der Gastgeber. Die deutschen Clubmannschaften spielen mit viel Erfolg in den Europapokalwettbewerben. Der Aufstieg ist geschafft! Die Germania spielt Jahr für Jahr in der Spitzengruppe der B-Klasse. 1980 scheitern die Okrifteler erst in einem Entscheidungsspiel gegen den TV Wallau vor zweitligareifer Zuschauerkulisse in Flörsheim am Aufstieg. Doch rechtzeitig zum 70jährigen Vereinsjubiläum ist 1981 der langersehnte Sprung in die A-Klasse perfekt. Großen Anteil daran hatte der aus Mainz ans Wäldchen gekommene Hennes Schneider. Nach sechs erfolgreichen Jahren war Hennes fast schon ein echter Okrifteler. Nach diesem Erfolg stellt Heinz Willy Regenbogen sein Vorstandsamt nach elf Jahren aufreibender Arbeit zur Verfügung, und der heutige Vereinschef Erich Schmittel übernimmt die Führung der Germania.

Hoffnung für die Zukunft

In der A-Klasse ist der FC Germania immer oben mit dabei. Auch die Jugendmannschaften spielen weiter erfolgreich. 1981 bis 1984 sind neben Erfolgen in den Hallenrunden gleich fünf Meistertitel, zwei Kreis- und zwei Bezirkspokalgewinne in den Annalen vermerkt. Junge Germania-Spieler werden in die Kreis-, Bezirks- und Hessenauswahlteams berufen. Leider bleibt ein Wechsel hoffnungsvoller Talente zu höherklassigen Vereinen nicht immer aus. 1985 stellt Otto Schulz nach sage und schreibe 43 Jahren Vorstandsarbeit wegen Krankheit sein Amt als Erster Kassierer zur Verfügung. Im gleichen Jahr feiert der verdiente Ehrenvorsitzende der Germania, Franz Winkler, seinen 80. Geburtstag. Seine Nachfolge als Obmann der Altfußballer übernimmt Otto Jung. Nachdem 1982 die Italiener in Spanien aus dem niveauarmen Turnier als Weltmeister hervorgingen, feiert 1986 das Entwicklungsland Mexico bereits zum zweiten Mal eine große Fußball-Fiesta. Auch in Okriftel gibt es Grund zum Feiern. Der FC Germania wird 75 Jahre. Der erhoffte Aufstieg im Jubiläumsjahr in die Bezirksklasse wurde zwar nicht erreicht, aber die Germanen blicken optimistisch in die Zukunft. Junge Talente aus den eigenen Reihen werden mehr und mehr zum Erfolgsgaranten. „Mit der Jugend in die Zukunft“ heißt die richtungweisende Devise für die kommenden Jahre.

 

Vor 40 Jahren

Dienstag, den 15. Juni 1971

60 Jahre FC Germania 1911 Okriftel

Festwoche zum Fußball-Jubiläum

Fußballer durchwandern in sechs Jahrzehnten Höhen und Tiefen - Landrat Dr. Valentin Jost ist Schirmherr, Rektor Gerhardt Winter Festpräsident - Zuschauer werden fußballerische Leckerbissen erleben - Namhafte Mannschaften zu Gast im Wäldchen, u. a. Eintracht Frankfurt und Opel Rüsselsheim. (So lautete damals die Einleitung zu einem umfangreichen Bericht über die Vereinsgeschichte.)

 

Vor 50 Jahren

Freitag, 9. Juni 1961

Erfolgreiche Hattersheimer Tierzüchter

Bei der Körung wurden der Körkommission in Hattersheim drei Eber und zwei Bullen vorgeführt. Auf dem Alwinenhof (Adam Burkhardt) wurde ein Eber in die Zuchtklasse 2 eingestuft. Auf dem Posthof wurden 2 Bullen und ein Eber in die Zuchtklasse l und ein weiterer Eber in die Zuchtklasse 2 eingestuft. Lobende Anerkennung von der Körkommission fanden der Melkermeister Johann Landmann und der Schweinemeister Fritz Vogel.

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Herausgesucht von Erika Kunz

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