TuS Kriftel, Abt. Handball Punkte fünf Sekunden vor Schluss eingetütet

Männer I: MSG Schwarzbach – TuS Holzheim II 32:31 (12:16) / Weibliche C2 fand Lücken in der Gegnerabwehr

Die männliche D1-Jugend steuert auf die Meisterschaft zu.
Die männliche D1-Jugend steuert auf die Meisterschaft zu.

vb

Im Kampf gegen den Abstieg hat die Erste zwei ganz wichtige Punkte eingefahren. Allerdings war es ein Herzschlagfinale, denn erst fünf Sekunden vor Schluss gelang Kevin Pappisch der Siegtreffer. Nach vielen unglücklichen Niederlagen in der Hinrunde war dieser Erfolg zudem Balsam auf die Seele des Teams von Trainer Daniel Rossmeier. Durch das Unentschieden von Wehrheim beim Vorletzten kletterte die Mannschaft um einen Platz und freut sich nun erst einmal auf die kurze Fastnachtspause.

Die Partie wurde zu einem Wechselbad der Gefühle. Man führte 3:1, lag aber nach einer guten Viertelstunde plötzlich mit 5:9 hinten. Diesem Rückstand lief das Team lange hinterher, konnte phasenweise etwas verkürzen. Der Einsatz stimmte wie gegen Spitzenreiter Kastel in der Vorwoche vor allem in der zweiten Halbzeit. Tor für Tor kam die MSG heran, hatte beim 22:22 (43.) erstmals den Ausgleich geschafft, lag beim 27:24 (50.) drei Tore vorn, musste aber den Gegner noch mal egalisieren lassen. In Unterzahl gelang dann aber noch das glückliche und durch den Einsatz durchaus verdiente Ende.

Es spielten: Janik Pfeffer, Patrick Ammon (Tor), Marc Stroh, Marc Reuther, Johannes Stockhofe (5), Christian Schröder, Max Schubert, Ben Büchter (4), Maximilian Kapp (3), Jannik Poch (1), Mika Weiner (9/2), Connor Pfeil (7), Kevin Pappisch (3).

Weibliche C2-Jugend: Sachsenhausen/Frankfurt – Kriftel 14:26 (9:15)

Bereits im Hinspiel gewannen die „Berries“ hoch mit 21:10. Das Rückspiel sollte dem in nichts nachstehen. Auf Grund einiger Verletzungen halfen drei Mädchen aus der D-Jugend aus und fügten sich nahtlos in die Mannschaft ein. Die Verteidigung der TuS spielte stark, so dass Gegentreffer eher die Ausnahme blieben. Die Verteidigung der Gegnerinnen zeigte jedoch Lücken, man könnte fast sagen, sie zeigte Räume, und der Angriff der „Berries“ nutzte diese ein ums andere Mal aus, um ein absolut sicheres Spiel mit nach Hause zu nehmen. Es war schön zu sehen, dass die weibliche D und die weibliche C so gut zusammenspielen können – das weckt Hoffnung und Spaß auf die Zukunft.

Es spielten: Martha Zepf (Tor), Marla Hanna Roth (1), Anna Prill (5), Greta Freiin von Canstein, Philine Mailea Jung, Charlotte Hoß (1), Josephine Geipel (3), Helena Weißenberger (1), Elena Liagkou (4), Josefin Franke (1), Elena Drazina (4), Isabel Schröder (6), Kim Marei Lohmann.

Weibliche C2-Jugend: Kriftel – Eintracht Frankfurt 28:18 (12:6)

Im Hinspiel ließen sich die „Berries“ von der Eintracht noch die Butter vom Brot nehmen. Nun wollten sie sich aber revanchieren, und daran ließen sie im Rückspiel gegen den Tabellenzweiten keinen Zweifel. Hierbei wurden sie tatkräftig von der D-Jugend unterstützt. Fantasie im Angriff, souverän in der Verteidigung und das Tor wie zugemauert, führten sie bereits zur Halbzeit klar. In der zweiten Hälfte hielten sie die Gegnerinnen auf Abstand. In den letzten zehn Minuten konnten die „Berries“ das Ergebnis weiter kosmetisch aufhübschen zu einem hohen Sieg.

Es spielten: Martha Zepf (Tor), Greta Freiin von Canstein (1), Ada Wagner (1), Anna Prill (5), Helena Weißenberger (1), Elena Liagkou (3), Sophia Hoffmann, Josefin Franke (3), Elena Drazina (5), Isabel Schröder (8), Kim Marei Lohmann (1).

Weibliche D2-Jugend: Kriftel – HSG Main-Handball 22:11 (14:6)

Einen weiteren Beweis, dass sie im Laufe der Runde als Mannschaft zusammengewachsen sind, sich individuell und im Team weiterentwickelt haben, brachten die Krifteler in der Kreissporthalle. Ging schon das Hinspiel deutlich an die Mädels vom Schwarzbach, gewann sie das Rückspiel souverän. Hier zeigte sich vor allem die Abwehrarbeit als effizient. So wurden in der ersten Halbzeit nur sechs, in der zweiten Halbzeit sogar nur fünf Tore zugelassen. Im Gegensatz dazu konnten die Hausherrinnen doppelt so viele Tore werfen wie die Gegnerinnen. Das lag daran, dass sie spieltechnisch und -taktisch gut aufgeholt hatten. Aber sie profitierten auch davon, dass auf der Bank genügend Spielerinnen saßen, die sich ins Spiel eingebracht haben, weil trotz des dünnen Kaders von insgesamt nur acht Spielerinnen Aushilfe aus der E-Jugend kam. Sie fügten sich nahtlos in die Mannschaft ein und halfen, das überzeugende Spielergebnis zu erzielen. So wurde ein weiterer Schritt getan, dass die Spielerinnen immer mehr dazu lernen.

Es spielten: Nina (Tor), Laura, Elisa (2), Helene, Luise, Amelie (2), Anna (4), Jette (11), Mona, Sarah (2), Frederike (1), Noomi.

Männliche D1: Eintracht Frankfurt – JSG Schwarzbach 21:30 (14:17)

Im Spiel gegen den Tabellenvierten tat sich die D1 der JSG Schwarzbach als Spitzenreiter in den Anfangsminuten noch sehr schwer. Insbesondere in der Abwehr ließ man den Gegner zu viele freie Bälle auf das Tor werfen, und so lag man nach sieben Minuten mit drei Toren zurück. Das Trainerteam um Mika Weiner, Ben Breitling und Patrick Weydmann-Kühn wechselte nach Auszeit, und das Team kämpfte sich Schritt für Schritt zurück ins Spiel, führte sogar zur Halbzeit mit drei Toren.

Der Gegner konnte in der zweiten Halbzeit nicht noch einmal an seine starken ersten Minuten anknüpfen, so dass Schwarzbach immer weiter davonzog. Ein überaus starkes Spiel zeigte Jendrik Beck, der sowohl die Abwehr hinten zusammenhielt, als auch vorne im Angriff als Torschützenkönig des Spiels nicht zu stoppen war. Die Jungs sind dem Ziel der Meisterschaft erneut einen Schritt nähergekommen. Die hervorragende Saison der ganzen Mannschaft, die bisher abgeliefert wurde, zeigt sich auch in der Tabelle, wo man aktuell mit einer fantastischen Tordifferenz von +296 an der Tabellenspitze steht.

Es spielten: Ben Hedtler, Hugo von Canstein (Tor); Mert Tozar (2), Linus Reifmann (2), Luke Rupp (2), Henry Weydmann-Kühn (2), Claas Weydmann (2), Jonas Kaulard (2), Jendrik Beck (11), Neo Euler (5), Mert Tozar (4), Felix Bick, Tamme Eckstein.

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