Vergangenen Freitag hat das Hessische Fernsehen die Sitzung des Flörsheimer Carneval Verein übertragen, die vorher aufgezeichnet worden war. Um es vorweg zu nehmen, die Übertragung der Flörsheimer Sitzung war eine Enttäuschung. Und das lag nicht an den FCV-Aktiven!
Was der verantwortliche Humor-Beauftragte des HR auf etwas knapp über zwei Stunden unter dem Motto „Flörsheim feiert Fassenacht“ zusammenschusterte, hatte mit Fassenacht, mit FCV-Fassenacht, rein gar nichts zu tun. Es wurde eine willkürliche Aneinanderreihung von Vorträgen und Beiträgen übertragen, die jegliches Konzept vermissen ließen.
Wer FCV-Sitzungen einmal live erlebt hat weiß, dass die FCV-Verantwortlichen mit Perfektion, Akribie und Leidenschaft ihre Sitzungen zusammenstellen und ein fünf Stunden dauerndes perfektes Ergebnis abliefern, zur Abend füllenden Freude der Sitzungs-Besucher.
Immerhin zeigte der HR das Protokoll, Ballett, Dr. Markus Weber als Fräulein Baumann und Hansi Greb als Hobbes, der in diesem Jahr nach 45 Jahren Abschied von der Fastnachtsbühne nahm. Hobbes ist und war einfach nur gut.
Er zog noch einmal alle Register und erhielt zu recht Minuten dauernden Applaus. Das Publikum erkannte den besonderen Moment und feierte Hansi Greb. Übrigens; Er wird seinen Vortrag Freitag in der Fernsehsitzung „Mainz bleibt Mainz“ nochmals vortragen.
Die FCV-Verantwortlichen sollten überlegen, ob sie ihre Sitzungen weiterhin im Hessischen Rundfunk übertragen lassen wollen. Im HR wird die FCV-Sitzung zur Anti-Fastnacht degradiert.
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