Angeführt von einem drei Meter hohen Totempfahl und begleitet von Bisons, Pferden und einem Tipi, durchstreiften sie die weite Prärie. Erst wenn man genau hinschaute konnte man erkennen, dass es sich um keine echten Rothäute handelte. Es waren die Kinder der Kita Birkenweg, die unter der Leitung von Ulrike von Nida mit selbst gebastelten Kostümen und beeindruckenden Kriegsbemalungen ihren realen Vorbildern alle Ehre machten.
Natürlich waren die Kleinen bestens auf ihre Rolle vorbereitet und kannten sich mit den Gepflogenheiten der Indianer aus. Der Klang von Regenmachern, Rasseln und Trommeln war nicht zu überhören. Für Präriehelden eher untypisch, für einen Fastnachtsumzug aber unabdingbar, warfen sie Süßigkeiten ins Publikum und sorgten so dafür, dass die Stimmung noch besser wurde. Die Gaben waren Spenden verschiedener Unternehmen.
Nach dem langen Marsch durch die weite Prärie Bischofsheims sammelten sich die Indianer auf Höhe der Gutenbergschule, um von dort selbst den Zug zu bestaunen. Auf dem Hof der Kita konnten sich die erschöpften Rothäute an Grillgut stärken und den Nachmittag ausklingen lassen.