"Wir versuchen Projekte im Sinne der Hattersheimer Jugend zu planen und umzusetzen; allerdings versuchen wir auch Umweltschutz und ein angenehmes Leben für Menschen aller Hintergründe und Alter zu ermöglichen." Diese Vorgaben veröffentlicht das Hattersheimer Jugendparlament 2023/2024 in seinem Flyer. Jetzt fand die zweite Sitzung des Hattersheimer Jugendparlamentes am Donnerstag, 9. November, im Hessensaal des Alten Posthofes statt.
Flavia, die gewählte Vorsitzende des Parlamentes, begrüßte hier die Beauftragten der Stadt für das Jugendparlament, Myriam Jung und Anna Bode sowie als Vertreter der Stadt Bürgermeister Klaus Schindling und Stadtverordnetenvorsteher Georg Reuter. Gemeinsam mit ihren anwesenden gewählten Jungparlamentariern freute sie sich darüber, dass auch Interessierte der örtlichen Parteien, eine Vertreterin des Ausländerbeirates und weitere Jugendliche der Sitzung beiwohnten. Einige der gewählten weiblichen und männlichen Jungparlamentarier zeigten sich im T-Shirt mit dem neuen Logo des Parlamentes. Der modisch weiterentwickelte Löwe des Hattersheimer Stadtwappens zeigt sich hierbei mit dem Eichenblatt des Okrifteler Wappens, vereint mit der Wolfsangel des Eddersheimer Wappens. In diesem Sinne möchte das Jugendparlament für die drei Stadtteile bereichernd aktiv werden.
Zunächst wurde ein Feedback gegeben hinsichtlich des Flohmarktes, den das Jugendparlament am 30. September im Innenhof des Alten Posthofes durchgeführt hatte. Diese erste gemeinsame Aktion der Jugendlichen kam gut an bei den Besuchern. Es durften gute Verkäufe und respektable Einnahmen verzeichnet werden. Damit noch mehr Besucher kommen, sollen bei weiteren Aktionen demnächst frühzeitiger die Info-Flyer in der Bevölkerung verteilt werden.
Danach galt es zwei vorliegende Anträge zu diskutieren und zu beschließen, die aus dem gegebenen Budget zu finanzieren seien. Einmal möchte das Jugendparlament zwölf zehnjährige Bäume im Stadtgebiet pflanzen, um die Begrünung der Stadt voranzutreiben. Es soll zunächst eine Arbeitsgruppe gegründet werden, die in Absprache mit dem städtischen Bauamt konkretisiert, wo die einzelnen Bäume im Frühjahr 2024 gepflanzt werden sollen. Dieser Antrag wurde einstimmig von den Jungparlamentariern angenommen.
Im zweiten Antrag ging es um die Besorgung und Verteilung von Weihnachtsgeschenken an die Kinder und Jugendlichen des Vincenzhauses in Hofheim. Im Rahmen einer Arbeitsgruppe wird Kontakt aufgenommen mit Betreuern im Vincenzhaus, damit bei den Geschenken auch die Wünsche der Bewohner Berücksichtigung finden können. Die Geschenke selbst wollen die Mitglieder des Jugendparlamentes dann persönlich an die Schüler des Hauses übergeben. Auch dieses Vorhaben und Vorgehen fand einen einstimmigen Beschluss.